DER GESCHÄFTSBERICHT

Aufgabe des BZP ist es, die Gesamtinteressen der Personenverkehrsunternehmer mit PKW auf nationaler und internationaler Ebene gegenüber Ministerien und anderen Behörden, Organisationen und der Öffentlichkeit zu vertreten. Der BZP und seine Landesverbände sowie die ihm angeschlossenen örtlichen Organisationen des Taxi- und Mietwagengewerbes auf Bundesebene leisten ganze Arbeit für diese durch die Betreuung und Förderung gemeinsamer Interessen der Verbandsmitglieder.

Jedes Jahr im Herbst wird Bilanz gezogen - der BZP legt den Geschäftsbericht vor. Auf über 100 Seiten legt der Bericht des Verbands Rechenschaft über das vergangene Jahr ab.

Was ist im Gewerbe passiert? Welche Gespräche wurden geführt? Welche Entscheidungen haben sich mit dem Thema Beförderung befasst? Dazu Informationen über Gewerbestrukturen, Taxitarife, aktuelle Gerichtsentscheidungen sowie vergangene und kommende gewerbepolitische Themen.

Schwerpunktthemen des aktuellen Berichts für 2017/2018 ist natürlich die Ausgangslage nach der Bundestagswahl. Und die war, wer erinnert sich nicht, von einem eher schwierigen Start gekennzeichnet. Da wurde erst über ein Jamaika-Bündnis verhandelt, um dann nach langen Entscheidungen doch in einer großen Koalition zu münden. Das heißt für das Gewerbe: Zunächst fehlen die Ansprechpartner auf der politischen Ebene, da sie schlichtweg noch nicht in Verantwortung waren. Seit dem Frühjahr (und der aufgenommenen Regierungsarbeit) gab es dafür eine Reihe von Gesprächen auf allen Ebenen. Mit Politikern, u.a. dem Vorsitzenden des Verkehrsausschusses im Deutschen Bundestag sowie den Verkehrsexperten in den Fraktionen.

Auf Bundes- und Länderebene wurden die Belange der Branche auch in den Ministerien vorgestellt. Wie ist die Problematik der Mietwagen? Was bedeutet der Mindestlohn für das Gewerbe? Warum ist eine effiziente Aufsicht der Kontrollbehörden so wichtig?

Und überall präsentiert der BZP auch seine Image-Kampagne „verlässlich ist modern“. Zudem enthält die Verbandsdarstellung die Berichte der Vorsitzenden über die Tätigkeiten der diversen Fachausschüsse sowie weitere häufig nachgefragte statistische Angaben über das Gewerbe.
Einen weiteren Schwerpunkt im Bericht bildet die Arbeit des BZP innerhalb der International Road Transport Union (IRU) zur Wahrung der gewerblichen Interessen auch auf europäischer Ebene.

Natürlich informiert wie gewohnt der aktuelle Geschäftsbericht über die wichtigsten organisatorischen Daten des Verbandes sowie seiner derzeit 54 ordentlichen Mitgliedsorganisationen, den Landesverbänden des Taxi- und Mietwagengewerbes sowie vielen direkt organisierten Taxizentralen. Dazu kommen noch 22 Fördermitglieder aus den Reihen der Fahrzeug- und Taxizubehör-Industrie, der Telekommunikations- und Bezahlsystemebranche, der Versicherungswirtschaft sowie Taxispezialanbietern.

(Stand 07.11.2018)