Pressemitteilung: Ohne Taxi wird es teuer - Taxi-Demonstration am Mittwoch (13.03.) in München - keine Bedienung in den Taxizentralen Bayerns

Demonstration vor der Staatskanzlei gegen Eckpunktepapier des Bundesverkehrsministeriums

München – Bayerische Taxi-Unternehmen und Zentralen protestieren am Mittwochvormittag (13. März) gegen das umstrittene Eckpunktepapier des Bundesverkehrsministeriums. „Ab 10 Uhr übernehmen die großen Münchner Taxizentralen keine Aufträge mehr“, sagte Frank Kuhle, Vorsitzender des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen. „Wir wollen mit der Aktion zeigen, wie teuer es wird und was konkret passiert, wenn das Taxi nicht mehr da ist“. „Wenn die Ideen des Bundesverkehrsministeriums wie der Wegfall der Rückkehrpflicht sowie die Aufhebung des Verbots der Einzelplatzvermietung für Mietwagen Realität werden sollten, droht vielen Taxi-Unternehmen das Aus“, fügte Thomas Grätz, Geschäftsführer des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes BZP, hinzu. Der Protest unter dem Motto „Unsere Taxis + unsere Jobs = Deine Mobilität“ wird bayernweit stattfinden: Neben München wollen sich u. a. auch Vermittlungen in Nürnberg, Fürth, Erlangen, Augsburg, Würzburg, Ansbach, Regensburg sowie Landsberg am Lech dem Protest in der Zeit von mindestens 11:00 Uhr bis 11:15 Uhr anschließen. Laufende Verträge sowie die Notfallbestellung sind von der Aktion ausgenommen.

Parallel demonstrieren Münchner Taxifahrerinnen und Taxifahrer am Mittwoch ab 10 Uhr gegenüber der Staatskanzlei am Franz-Josef-Strauß-Ring 1, 80539 München, gegen das Eckpunktepapier aus dem Bundesverkehrsministerium. Mit der Abschaffung der Rückkehrpflicht und der Aufhebung des Einzelplatzvermietungsverbots für Mietwagen könnten sich Unternehmen wie Uber dann überall bereithalten. Thomas Grätz: „Sie hätten dann alle Rechte und keinerlei Pflichten. Fairer Wettbewerb sieht anders aus. Die Existenz des Taxigewerbes ist so direkt bedroht!“ Bei der Demonstration in Berlin wurde Verkehrsminister Andreas Scheuer schon deutlich gezeigt, dass das Taxigewerbe das Feld nicht kampflos räumen wird. „Die Demonstrationen sind nur der Anfang unseres Protestes, wenn der Minister nicht einlenken sollte. Wir wollen der Politik zeigen, dass wir schnell sind und viele und laut. Damit es auch morgen noch ein Taxi gibt“, betonte Grätz.

Ihre Ansprechpartner zu diesem Thema:

RA Thomas Grätz,
Geschäftsführer des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes e.V. (BZP)
Dorotheenstraße 37, 10117 Berlin
Tel.: 030 - 21 22 23 53 5
E-Mail: thomas.graetz@bzp.org

Frank Kuhle
Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V.
Engelhardstrasse 6, 81369 München
Tel.: 089 – 21 61 367
E-Mail: frank.kuhle@taxi-muenchen.de

Positionen des Gewerbes

BZP-Positionen für eine PBefG-Novelle: Fairer Wettbewerb für die Mobilität von morgen