Statement zum Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart: BZP fordert Runden Tisch mit Politik, Wirtschaft und Taxigewerbe

Stuttgart - Zum Urteil des des Verwaltungsgerichts Stuttgart erklärt Thomas Grätz, Geschäftsführer des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes BZP:

„Wir wollen die Mobilität für alle gewährleisten und fordern dazu einen Runden Tisch mit Politikern, Vertretern der Wirtschaft und des Taxi- und Mietwagengewerbes. Das Gewerbe benötigt langfristig verlässliche Rahmenbedingungen. Wir setzen schon lange darauf, sauberere Fahrzeuge auf die Straße zu bringen, ob beim Einsatz von Erdgas- oder Hybrid-Fahrzeugen. Wir haben moderne Diesel-Fahrzeuge angeschafft und uns auf die Schadstoff-Angaben der Industrie verlassen. Mittelfristig wird die Taxi-Branche elektrisch fahren.

Nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart aber wächst die Unsicherheit. Denn Fahrverbote können nicht nur in der baden-württembergischen Landeshauptstadt drohen. Das Taxi-Gewerbe hängt damit sprichwörtlich in der Luft. Denn auch Ausnahmeregeln sind nicht von Dauer, dies macht schon der Name deutlich. Für dauerhafte und saubere Mobilität benötigen wir die Unterstützung von Bund, Ländern und Kommunen. Wir brauchen Rechtssicherheit, um 365 Tage lang 24 Stunden überall für unsere Kunden unsere Dienstleistung zu erbringen.“

Ihr Ansprechpartner zu diesem Thema:

RA Thomas Grätz,
Geschäftsführer des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes e.V. (BZP)

Deutscher Taxi- und Mietwagenverband e.V. (BZP)
Gerbermühlstraße 9
D-60594 Frankfurt am Main

Tel.: 49 (69) 95 96 15-0
Fax: 49 (69) 95 96 15-20
E-Mail: thomas.graetz@bzp.org

Internet: www.bzp.org


(Meldung vom 28.7.2017)